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12 Milliarden Euro offene Forderungen bei Städten und Gemeinden

Die Wirtschaftskrise und das Wegbrechen der Gewerbesteuereinnahmen belasten zunehmend die kommunalen Finanzhaushalte. Gleichzeitig verharren die Außenstände der Kommunen auf einem hohen Niveau. “Die unbezahlten Forderungen der Städte und Gemeinden summieren sich aktuell auf mindestens 12 Milliarden Euro”, erklärt jetzt Wolfgang Spitz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin. Dieses Geld werde dringend benötigt. “Die Kommunen müssen ihr Forderungsmanagement jetzt professionalisieren. Es sind deutliche Mehreinnahmen möglich. Das entlastet auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und schafft neue Spielräume für dringend benötigte Investitionen“,  so der BDIU-Präsident. Kritisch sieht Spitz in diesem Zusammenhang auch das eigene Zahlungsverhalten der öffentlichen Hand. In einer Umfrage unter den mehr als 540 Mitgliedsunternehmen des BDIU berichten 87 Prozent der Inkassounternehmen, dass sich das ohnehin nicht besonders gute Zahlungsverhalten der öffentlichen Hand im Vergleich zum Herbst 2008 nicht verändert hat. 12 Prozent meldeten sogar eine Verschlechterung. “Städte und Gemeinden gewinnen durch das professionelle Einziehen ihrer Forderungen neue Spielräume auch beim Bezahlen der eigenen Rechnungen. Und die Kommunen sollten die Mittel aus dem aktuellen Konjunkturpaket jetzt so verwenden, dass die Rechnungen der in diesem Zusammenhang beauftragten Handwerker und Unternehmen unverzüglich bezahlt werden”, fordert Spitz. “Die öffentliche Hand muss beim Zahlungsverhalten ihrer Vorbildfunktion gerecht werden.” Der BDIU rät den Kommunen, bei der Bewältigung ihrer hohen Außenstände auch auf die Unterstützung durch private Inkassounternehmen zuzugreifen. “Die aktuelle Rechtslage erlaubt das und gibt den Verwaltungen hier große Handlungsspielräume”, so Spitz. Hier seien aus Sicht des BDIU viele Verwaltungen noch zu zögerlich. Dabei können erfahrene Inkassounternehmen, wie die auf kommunales Inkasso spezialisierte Dormagener Forum Finance und Management Group beim Realisieren niedergeschlagener Forderungen konkrete Hilfe bieten. “In vielen Verwaltungen hat sich der Begriff ‘Kellerakten’ eingebürgert”, sagt Spitz. “Das heißt: Forderungen werden nach einigen fruchtlosen Mahnungen gewissermaßen in den Keller gepackt, wo sie dann auch oft bleiben. Spezialisierte Unternehmen, wie die Forum-Group   können Teile dieser offenen Forderungen in die kommunalen Kassen zurückholen.

(n. PM BDIU, 14.09.2009/06.04.2010) Ganze PM hier

nähere Informationen zum effizienten Forderungsmanagement hier: 1 | 2

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