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Kommunen könnten durch Beitreibung ihrer Außenstände Milliarden erzielen

Die Lage der Haushalte in den Kommunen ist nicht nur in Folge der Finanzkrise aufs äußerste gespannt. Viele Kommunen können kaum noch ihre Grundaufgaben erfüllen. Einen Hoffnungsschimmer für manchen Kämmerer fördert jetzt die bei zunehmend mehr Kommunen eingeführte Doppik zu Tage: Es bestehen hohe Außenstände, die bislang nicht konsequent beigetrieben wurden. Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) geht von rund 12 Milliarden Euro aus, die Bürgerinnen und Bürger den Kommunen an (noch) nicht beglichenen Steuern, Gebühren, Abgaben, Bußgeldern und Unterhaltsvorschusszahlungen, etc. schulden. Pilotprojekte in ganz Deutschland zeigen, dass sich die Einschaltung externer Dienstleister für das Forderungsmanagement der Kommunen bewährt. Die bayerische Stadt Passau konnte durch Beauftragung eines externen Inkassounternehmens ihre Außenstände in Höhe von knapp 6 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro drücken und gleichzeitig eine signifikante Verbesserung des Zahlungsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger feststellen. Nach der geltenden Rechtslage ist es Kommunen erlaubt, beim Forderungsmanagement in Teilbereichen auf externe Unterstützung zurückzugreifen. Entscheidend bei der Auswahl eines privaten Dienstleisters in diesem hochsensiblen Bereich ist es,  einen im Kommunalinkassowesen erfahrenen Partner zu finden, der neben hoher Kompetenz auch die gesetzlich zwingend vorgeschriebenen hohen Standards bei Datenschutz und Datensicherheit gewährleisten kann. Unternehmen wie die in Dormagen ansässige Forum-Finance & Management Group sind auf den Einzug von Forderungen der öffentlichen Hand spezialisiert und können die in der Regel eher spärlich besetzten Vollstreckungsabteilungen der Kommunen effizient und nachhaltig unterstützen.

(u.a. aus "Der Gemeinderat", 05/2010) Mehr Informationen hier

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