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Laternenmasten verbessern die Finanz-Situation in Städten

Stadtverwaltungen und Stadtwerksbetriebe können ihre Kassen auffüllen, indem sie ihre Laternenmasten zu Werbezwecken vermieten. Die Einnahmen für nur ein Schild decken dabei bereits die Energiekosten für bis zu vier Straßenlaternen. Der Betrieb und die Unterhaltung der öffentlichen Straßenbeleuchtung verursacht in den Finanzhaushalten zahlreicher Kommunen Jahr für Jahr ausschließlich stetig steigende Kosten, ohne selbst Geld einzuspielen. Umso erstaunlicher ist es, dass angesichts klammer Kassen mögliche Einnahmequellen ungenutzt bleiben. Zudem ist Werbung an Laternenmasten für Städte und Gewerbetreibende gleichermaßen interessant. Gewerbetreibende können ihre potentiellen Kunden gezielt zu ihrem Geschäft führen und so für mehr Umsatz sorgen. Als Passant oder Autofahrer ist man dankbar, auf den nächsten Dienstleister, den man gerade sucht, hingewiesen zu werden, wie zum Beispiel auf Restaurants, Tankstellen, Baumärkte oder Einkaufsparadiese. Der Mehrwert von Laternenmastenwerbung heißt Kulturförderung: ein technisch ausgereiftes und gut konstruiertes Plakatrahmenschild am Laternenmast kann nicht nur allein für dauerhafte Hinweiswerbung genutzt, sondern auch mit wöchentlich wechselnden Veranstaltungsplakaten bestückt werden. Dabei werben die kulturellen Träger der Stadt mietfrei, während für gewerbliche Veranstaltungswerbung eine geringe Aushanggebühr anfällt. Damit die Stadt, quasi als „Nebeneffekt“, ordentlich und sauber bleibt, ist es wichtig, die Vermarktung der Laternenmasten einem professionellen Dienstleister zu überlassen, der sich um die Masten, Schilder und möglichst auch um unerwünschte Wildplakatierungen kümmert. Aber Kooperationen zwischen Städten und Agenturen gestalten sich häufig schwieriger, als man ob der offensichtlichen Vorteile vermuten möchte. Sicher, die zu erwartenden Einnahmen aus der Laternenmastenwerbung sind für Stadt und Kämmerer hoch willkommen. Aber immer wieder befürchten Stadtverwaltungen, ihre Stadt mit Werbung zu überfrachten, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Denn die nutzbaren Laternenmasten werden sorgfältig mit dem Vermarkter ausgewählt, so dass die Stadt nur profitiert und die werbliche Belastung nicht zu viel wird. Schließlich reichen oftmals weniger als 5% der verfügbaren Laternenmasten völlig aus, um eine gute Balance aus Erlösen und Stadtbildpflege zu gewährleisten.

(Fair-News, 17.05.2010) Ganzer Artikel hier

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